„Kleine Naturwunder“ im Globalen Klassenzimmer Stuttgart

von Natalia Zumaran

Unter dem Motto „Kleine Wunder“ öffneten am 3. Oktober 2026 über 950 Orte deutschlandweit ihre Türen für Fans der Sendung mit der Maus. Bildung trifft Entwicklung Baden-Württemberg war erneut in Kooperation mit dem Welthaus Stuttgart mit dabei.

Begleitet von den BtE-Referent*innen Natalia Zumaran und Verena Brenner gingen Kinder von 8-10 Jahren auf eine geheimnisvolle Naturreise im Globalen Klassenzimmer Stuttgart. Im lebhaften Einstimmungsgespräch tauschten sich die Kinder über ihre persönliche Beziehung zur Natur, besondere Naturorte und Schätze der Natur aus. Zum Teil hatten die Kinder sogar kleine Fundstücke wie Kastanien, ein kurzes Kabelstück oder Steinchen dabei. Sie erzählten sich gegenseitig von alltäglichen Begegnungen mit und in der Natur, aber auch von Reiseerlebnissen, beispielsweise aus Indonesien und Griechenland. Es wurde deutlich, wie zauberhaft, überraschend und mitunter auch tröstlich insbesondere der Wald sein kann. Dieses Thema wurde durch die Lesung einer Geschichte in deutscher und spanischer Sprache vertieft.

Im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, folgte auf das Gespräch auch eine aktive Phase, bei der Naturmaterialien im Naturrätsel ertastet und dann zu kreativen Kunstwerken umgestaltet werden konnten. Einzelne Kinder malten an einer Upcycling-Bastelstation Naturbilder oder bastelten Collagen. An dieser Station entstanden auch Grußkarten (zum Beispiel zum Hochzeitstag der Großeltern) und Lesezeichen. Andere Kinder nutzten die Möglichkeit an der Naturmaterial-Werkstation, aus Kastanien, Nüssen, Blättern, Stöcken, Muscheln usw. kreative Kunstwerke wie Mobiles, Deko-Ketten oder Linsenmandalas zu erstellen. Die Kinder entwickelten eigene Ideen, inspirierten sich gegenseitig und kamen in anregender Atmosphäre miteinander weiter ins Gespräch.

Eindrücklich war nicht nur die große Kreativität der Kinder, sondern auch ihre Offenheit, ganzheitlich über Naturerlebnisse und Umweltschutz nachzudenken. Ein besonders schöner Moment war, als zum Abschluss zwei Teilnehmerinnen begeistert formulierten, dass sie an dem Tag „eine neue Freundin“ gefunden hätten.