Historischer Rückblick

Das Entwicklungspädagogische Informationszentrums EPiZ im Arbeitskreis Dritte/Eine Welt Reutlingen e. V.

1967

Gründung des „Arbeitskreis Dritte Welt Reutlingen“, aus dessen Arbeit u. a. die „Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik“ sowie eine Lehrerhandbibliothek hervorgeht.

1970

Bezug des historischen "Gerberhäusles" in Reutlingen

1978

Die Zeitschrift „ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik“ erscheint erstmals.

1983

Erweiterung der Lehrer*innen-Handbibliothek zum Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ.

1994

Umzug in die alte Textilfabrik Heinzelmann in der Planie 22, Reutlingen.

1995

Erste hauptamtliche Stelle im EPiZ in Form eines Inlandsvertrags des DED (Deutscher Entwicklungsdienst) für Rückkehrer*innen aus dem Entwicklungsdienst (1995 -1998).

1998

Das 3-jährige EU-Projekt "Initiative Globales Lernen" - Werkstätten zu Globalem Lernen für zukunftsfähige Schulen“ (1998 – 2001) beginnt.

2001

Das Projekt "Horizonte weiten, Toleranz lernen, Zivilcourage üben" (2001 – 2003) beginnt.

Im Rahmen des EU- Projekts "Globale Solidarität in Lokale Agenda 21-Prozessen in Baden-Württemberg (Euroregion)" (2001 – 2004) entsteht das „Globale Klassenzimmer“, ein modellhafter außerschulischer Lernort für alle Themen und Altersgruppen, die sich mit Globalem Lernen beschäftigen.

Verleihung des “World Aware Education Award 2001 for excellence in networking, partnership and co-ordination to increase and improve global education” für das Projekt "Globale Solidarität in Lokale Agenda 21-Prozessen in Baden-Württemberg (Euroregion)” durch das North-South Centre des Concil of Europe.

2003

Das Projekt "Basic Needs - Impulse für Globales Lernen", Ausstellungsreihe im Rahmen der Weltdekade der Vereinten Nationen "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu einzelnen UN-Millenniumsentwicklungszielen zu den Themen Wasser, Ernährung, Bildung, Ökologische Nachhaltigkeit, Gesundheit (2003-2012) beginnt.

Das bundesweite Programm „Bildung trifft Entwicklung“, in dem Globales Lernen mit Zurückgekehrten aus der Entwicklungszusammenarbeit, aus entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten und mit Menschen aus Ländern des globalen Südens mit authentischen Erfahrungen vermittelt wird, beginnt.

2004

Der Arbeitskreis Dritte Welt Reutlingen e. V. wird in Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e. V. umbenannt.

2005

Bundesweite Auszeichnung unserer Angebote als Projekt der Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

2010

Verleihung des Eine-Welt-Preises - 1. Preis in der Kategorie Entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Baden-Württemberg – für das Projekt „Netz des Lebens“ – ein Schulaustauschprojekt zum Thema Biodiversität (beteiligte Schulen aus Benin,Togo und Baden-Württemberg) durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.

Umzug in die Wörthstraße 17, Reutlingen.

XENOS – Projekt „Einander Fairstehen“, Region Mittlere Alb, in Kooperation mit act for transformation.

Bundesweiter Schulwettbewerb „Lebenswelten Jugendlicher in der Einen Welt“ im Kontext der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e. V. (agl).

2011

Der BNE-Kompass, eine Datenbank in der außerschulische Partner ihre Angebote für Schulen bezogen auf den Bildungsplan einstellen können (www.bne-kompass.de), wurde 2011 im Auftrag des Netzwerks „Nachhaltigkeit lernen“ eingerichtet und seither immer wieder aktualisiert und gepflegt.

2012

Das Projekt „Globales Lernen in Schulprofilen an Schulen in Baden-Württemberg“ (2012 – 2016), in dem Schulen in ihren Schulentwicklungsprozessen ganzheitlich Globales Lernen implementieren, beginnt.

2013

Das EPiZ als „Haus des Globalen Lernens“ erweitert sein Angebot:

Im Rahmen des bundesweiten Eine-Welt-Promotor*innenprogramms wird die Fachstelle Globales Lernen mit den Schwerpunkten „Qualifizierung und Beratung“ und „Internationale Bildungspartnerschaften“ eingerichtet.

Das europäische Projekt „Facilitating Global Learning“ (2013 – 2016) mit Partnern in Baden-Württemberg, Rumänien und Portugal startet. Im Zentrum des Projektes steht die Qualifizierung von Akteuren der Zivilgesellschaft, die Bildungsarbeit im Bereich des Globalen Lernens anbieten und ihre pädagogische Praxis in diesem Bereich weiterentwickeln und verbessern wollen.

2014

Das Globale Klassenzimmer in Stuttgart wird als Teil des „Welthaus Stuttgart“ eröffnet und durch das EPiZ im AK1W koordiniert. Kooperationspartner sind Engagement Global, und Welthaus Stuttgart e. V.

2015

Das bundesweite Programm „CHAT der WELTEN“ – ein international ausgerichtetes E-Learning-Angebot für Schülerinnen und Schüler zu Globalisierungs- und Nachhaltigkeitsthemen – wird ab 2015 im Auftrag und gemeinsam mit den Kooperationspartnern (Engagement Global, Kultusministerium Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg) durch das EPiZ im AK1W koordiniert.